Verfasst von: Marc | 15. September 2009

Mieten in Brandenburg/Havel und Eberswalde am niedrigsten – Berlin Aktuell – Berlin-Ticker – Berlin erleben mit BerlinOnline


Mieten in Brandenburg/Havel und Eberswalde am niedrigsten – Berlin Aktuell – Berlin-Ticker – Berlin erleben mit BerlinOnline.

Na Ihr Berliner zieht nach Eberswalde und Arbeitet in der „Großen Stadt“ mit der Bahn seit Ihr Ratz Fats da 30 min.  So könnt Ihr gut da arbeiten und im ruhigen und idyllischem Eberswalde günstig wohnen.

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Responses

  1. … und zu Tode langweilen!!

    Ist doch tote Hose in Eberswalde, bereits schon am Tage. Und so weit es dunkel wird, sind alle Bürgersteige hochgeklappt und der Hund wird begraben.

    Und in der Nacht fahren keine Züge weder in die Metropole, noch aus der „Großen Stadt“ in die totale Einöde.

    Das ist nicht nur ungünstig für Kulturfreunde, sondern auch für Jene, die z.B. im 3-Schichtsystem arbeiten müssen oder nicht den typischen 9to5 Job haben.

    Geschweige denn eine Busanbindung hier ab ca. 23 Uhr.
    Taxi dann nehmen? Dann kann ich gleich eine höhere Miete zahlen und mir die teure und ermüdende Reise ins Niemandsland sparen.

    Nee, ihr Provinzler versauert mal alleine in euren ‚kulturellen Wüsten‘ und ‚blühenden Landschaften‘ der Arbeitslosigkeit und niedrigen Preisen.

    • Naja so groß ist Eberswalde nun auch nicht das man nicht in 10 minuten zu Fuss in der Innenstadt ist. An Kultur gibt es schon einiges man muss halt nur wissen wo. Ich bin noch immer nach hause gekommen. gut zwischen 1.30 und 4.30 fährt nix aber wen das nicht stört der hat hier durchaus eine Alternative.

      für Dich ist das sicher nix da Du hier pauschal die Eberswalder abwertest aber wir sind ja tollerant – das fehlen von Anstand ist sicher durch den Grosstadtstress bedingt oder?

  2. Deine Antwort zeigt, wie kleingeistig du doch bist. Gerade jemand, der in der Politik tätig ist, sollte aber über seinen kleinen Tellerrand hinaus schauen können und die Perspektive seines heimischen Nestes mal wechseln.

    Zum einen ist Eberswalde sicherlich nicht groß, sondern ziemlich lang gestreckt, weshalb der Ortskern doch sehr bescheidend ausfällt und Ostend, Nordend, aber auch andere zugehörige Stadtteile wie etwa das Brandenburgische Viertel oder Finow eben nicht innerhalb von 10 Min. vom Bahnhof aus zu Fuss erreichbar sind.

    Zum anderen, weil Eberswalde nicht groß ist, fällt wohl auch das kulturelle Angebot ebenfalls sehr bescheidend aus. Mal ganz zu schweigen von der Qualität und Vielfalt, die geboten wird.
    Wann ist eigentlich Matthias Reim wieder mal in der Stadt? Mir ist nach schunkeln und verdammt ich lieb dich.

    Für jemanden der anstatt Dieter Bohlen auf RTL2 zu schauen mal eine DVD aus der Videothek ausleiht oder sich freut, wenn einmal im Jahr einer aufs Muszynskis Flöte bläst, mag das ja unter kulturelle Vielfalt fallen. Für jemanden der ein wenig mehr Anspruch hat über den Swing(er)-Club hinaus, aber nicht.

    Ja, ich weiss, es gibt noch so einige kleinere Sachen, wie das Filmfestival, Familiengarten, Waldbühne, Bands usw. Doch die meisten Veranstaltungen sind an einem Termin gebunden und ein spontanes Ausgehen oder „Kulturerlebnis“ ist kaum bzw. überhaupt nicht gegeben.

    Es fehlt an jeglichen Alternativen und die Kneipenlandschaft wird zunehmend mehr zur Wüste.
    Außer Langzeitarbeitslose, die den Kopf hängen lassen oder ihn schon auf den Tresen ablegen, sowie möchte-gern-Hippster, die sich beim Halten des Weinglases schon als „Wanne be“ outen, sowie Anabolika-Maik und Nagellackstudio-Mandy, ist da nicht viel.

    Ohne die Fachhochschule und den (zugezogenen und vorübergehend hier weilenden) Studenten (die natürlich nach Beendigung ihres Studiums zusehen, dass sie hier wieder wegkommen) könnte man um Eberswalde eine Mauer errichten und es würde keinen auffallen. Es erinnert dann an Eisenhüttenstadt oder Finsterwalde.

    Gerade jetzt in den Semesterferien fällt nicht nur die Leere in den Gesichtern der Einheimischen noch mehr auf, sondern auch die kulturelle Leere und nicht groß vorhandenen Möglichkeiten fern des heimischen Medienkonsums.

    Und nein, ich begebe mich nicht am Wochenende z.B. unter picklige Pubertierende in die Judo-Halle Finow, weil ich dafür zu alt bin und diese Stätte nicht innerhalb von 10 Min. erreiche und es ebenso keine Verkehrsanbindung nach der Veranstaltung gibt. (Don’t drink and drive!)

    Ich steh auch nicht auf mafiose Türsteher aus dem Rockermilieu und Großraumdiscos. Nicht weil sie ebenfalls nicht innerhalb von 10 Min. erreichbar sind, sondern weil ich mich weder über Autotunning, Muckiebude noch über Nagellackentferner oder Bleichmittel für die Haare unterhalten möchte.

    Ich setze mich aber auch nicht in irgendwelche neu eröffneten „Cafes“ (gegenüber von Besitzerwechselnden Pizzaläden), die ein auf Prenzlauer Berg machen, doch über „wie gewollt und nicht gekonnt“ nicht hinaus kamen.
    Wobei das prollige Publikum da, dem des einstigen Berliner Arbeiter- und Künstlerbezirks und seiner Gentrifizierung im nichts nachsteht. Es fehlt nur noch Shisha-Wasserpfeifen und Flatrate-Saufen.

    Ebenso ist mir nicht nach unrasierten Eso-Tanten und ihren selbstgefertigten Strickjacken aus Lamawolle importiert aus dem Himalaja, mit denen ich dann Yogi-Tee trinke und als Gruppentherapie im Schneidersitz laut „Ohm“ stöhne.

    Wie du siehst, ist mir das Moloch Eberswalde nicht ganz unbekannt und du kannst mich jetzt gerne ebenso als kleingeistig bezeichnen oder mir die bekannte Berliner Großschnauze unterstellen, aber für jemanden, der nicht nur gerne Kastanien und Eicheln im Wald sammelt, ist Eberswalde keine von dir angepriesenen Alternative.

  3. wollten vorn halben jahr n kinofilm unbedingt gucken,der lief hier aber nich. also abendvorstelung in berlin geschaut,danach mussten wa rennen um den letzten zug zubekommen. der fiel aus. schöne scheisse! bis moins um 5 gewartet uff den nächsten zug. als die dvd herauskam,lief er erst hier. allet nicht ideal.

  4. Was ich an Eberswalde am meisten mag, ist, dass Leute wie Sven in Berlin wohnen (hoffentlich!)…

    Toll, das Du für und Dorfies mal schön herausgearbeitet hast, worin sich große und kleine Städte unterscheiden…

    Da zieh ich wenn ich groß bin lieber nach Mahlsdorf, Schöneweide, Lankwitz oder Zehlendorf. Da tanzt anscheinend der Bär.

    Oder meinst du eher Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf?

    Oder ist Berlin nur Prenzlauer Berg, Mitte und Kreuzberg und vielleicht noch ’ne Ecke Friedrichshain?

    Schön große Stadt, aus vielen kleinen Dörfern.

    • Wolltest Du nicht mal den Lampenladen übernehmen, wo jetzt der Prenzlauer Berg-Abklatsch drin ist?

      Warum hat das eigentlich nicht geklappt?

      Obwohl Stolper Ecke war jetzt auch nicht unbedingt mein Ding.


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