Verfasst von: Marc | 18. August 2009

Psychoanalytiker Richter über die Krise: „Der moderne Kapitalismus ist krank“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft


Psychoanalytiker Richter über die Krise: „Der moderne Kapitalismus ist krank“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.

Sehr interesanter Artikel wie ich finde, hier wird gezeigt das vor allem die Akzeptanz von Egoismus und Habgier als Erfolgsfaktoren im Berufsleben zur Wirtschaftskriese und zum Niedergang der sozialen Marktwirtschaft ,wie sie vieleicht noch unter Adenauer anzutreffen war, beigetragen haben.

Startschuss war der Niedergang des Alternativmodells Sozialismus in den 80er Jahren seit dem ist der „Raubtierkapitalismus“ als einzig realistisches Gesellschaftssysthem angesehen worden. Dies hat ebend auch die Wertvorstellung der Menschen in den Kapitalistischen Ländern verändert und die soziale Verantwortung hier immer weiter in den Hintergrung geschoben.

Ich glaube diese kollektive Depression welche sich in Perspektivlosigkeit und Politikverdrossenheit zeigt hat sehr viel damit zu tun das man dem Menschen vorgaukelt das man am Ende der gesellschaftlichen Entwicklung angekommen ist.

Die fehlende Konkurenz ist halt nie gut für die Entwicklung und so scheint es ebend auch bei Gesellschaftsordnungen zu sein. – ich will hier übrigens nicht die DDR zurück mir sind sozial-liberale Ansätze lieber –

Das Gefühl sich mit dem Gegebenen abfinden zu müssen, die Ohnmacht der Bürger werden durch den derzeitigen Wahlkampf noch verstärkt. Möglichst leise treten es gibt keine Richtungsentscheidung nur marginale Unterschiede und man weis auch nicht was man mit seiner Stimme bekommt, das hängt dann ja vor allem davon ab welche Koalition dann regieren wird.

Hinzukommen immer die Umfragen die ja den Anschein erwecken die Wahlen währen bereits gelaufen. Mann kann den Eindruck gewinnen das eine geringe Wahlbeteiligung erwünscht ist. Nach dem Motto „lieber wenige Wähler dafür die Richtigen.“

Die einen wollen die Steuern senken obwohl die durch die Einführung der Schuldenbremse offensichtlich unmöglich ist.

Die Anderen wollen mal ebend 4 Millionen Arbeitsplätze schaffen wo man in der Wirtschaft froh ist nicht entlassen zu müssen auch das ist offenkundig nicht möglich.

Welchen Bärendienst die Jenigen der Demokratie erweisen sollte jenen doch bewusst sein und da sind wir wieder beim Thema Habgier in der Politik ist Machtgewinn/Erhalt um jeden Preis und plötzlich ist Demagogie Salonfähig.

Nach dem Motto der Zweck heiligt die Mittel werden schwehr durchschaubare Allianzen geschlossen, die Tatsachen verbogen und dem Lobbyismus, welcher zu diesem Wertewandel beigetragen hat, Tür und Tor geöffnet.

Was meint Ihr?

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