Verfasst von: Marc | 29. Juli 2009

von Komunen verhängte Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen, Parks und Spielplätzen derzeit nicht Gesetzeskonform


Wie die Tagesschau heute berichtet setzt sich derzeit der deutsche Stäte und Gemeindebund dafür ein das eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird um solche Verbote verhängen zu können. Ausgelöst wurde das von einem Urteil des Oberlandesgerichtes von Baden Würtenberg welches ein Alkeholverbot in der Freiburger Innenstadt gekippt hatte.

Wir alle kennen das Bild, Menschen die sich täglich an irgendwelchen öffentlichen Plätzen treffen und dort in „angeheitertem Zustand für unruhe sorgen, von den eindeutigen Spuren welche dort hinterlassen werden mal ganz abgesehen. Hier wollen die Komunen mit rechtsgültigen Verboten gegensteueren.

Aber sind diese Verbote der richtige Weg, behindern diese nicht auch alle anderen Bürger die mal im Park grillen wollen und dabei gemütlich ein Bier schlürfen. Was meint Ihr wie sollte man damit umgehen? Wir haben ja z.B. im eberswalder Park am Weidendamm eine Herausforderung dieser Art.

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Responses

  1. Tja, ein schwieriges Thema…

    Grundsätzlich bin ich immer gegen zu viele Verbote aber gegenüber der Idee eines Alkoholverbotes auf öffentlichen Plätzen bin ich nicht ganz abgeneigt, da es eine „normale“ Trinkkultur heute fast gar nicht mehr gibt.

    Es wird nicht mehr ein gepflegtes Pils oder Glas Wein in einer Bar getrunken sondern doch nur das Billigbier auf öffentlichen Plätzen und in Parks und das zu jeder Tageszeit. Hier könnte ein Verbot natürlich etwas gegensteuern.

    Dennoch ist es zu generell für Leute die entspannt mal bei nem Bierchen was im Park grillen wollen.

    Wie wäre es denn mit der Variante: Grundsätzliches Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen nur an Werktagen – Ausnahmen nur bei angemeldeten Veranstaltungen.

    Somit wäre den meisten Leuten die am Wochenende mal mit nem Sekt im Park picknicken wollen auch genüge getan. Ausserdem wäre die Überwachung wochentags durch das Ordnungsamt auch einfacher.

  2. Dann aber Wochentags bis 18:00 Uhr länger arbeitet das Ordnungsamt ja nicht. Das hinterlassen unschöner Spuren (Müll, Hundekot ) sollte auch konsequent geahndet werden.

    Irgendwie gelingt es nach wie vor kaum solche Vorschriften auch durchzusetzen. Und so lange dies nicht gelingt sind solche Verbote auch kaum wirksam.


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