Verfasst von: Marc | 16. Juni 2009

Die Sicht von Heike Ecke zur instabilen Lage der Freien Wähler in Eberswalde


Da ja sicher Gerüchteweise in Eberswalde so einiges rumgeistert was denn da nun so los war bei den Freien Wählern in Eberswalde das hin und her mit den Vorstand usw. also Fragte ich per E-Mail einfach mal bei der Quelle nach und erhielt eine Antwort von Frau Ecke diese bat mich den Brief nicht vollständig abzudrucken was ich natürlich respektiere.

Versuch der feindlichen Übernahme

Das Strickmuster, in welches auch schon die SPD verwickelt wurde und die Handlungsweisen gewisser Personen haben sich nicht verändert.
Radikale Maßnahmen in erheblichem Umfang (Auschluss von Mitgliedern) wurden leider erforderlich und notwendig.
Eine geplante „feindliche Übernahme“ unseres Ortsvereins durch die „ehemalige SPD-Garde“ mit Hilfe des Fraktionsvorsitzenden war erklärtes Ziel und war ansatzweise auch schon gelungen.
Hierzu war den handelnden Personen offenbar jedes Mittel und jede helfende Hand recht.
Die letzten 3 Monate bei den Freien Wählern Eberswalde waren geprägt von Intrigen, Verleumdungen, Bedrohungen und Unsachlichkeiten.

Harter Tobak wie ich finde – man scheint sich in kurzer Zeit derart weit von einander entfernt zu haben das man von Feindschaft spricht – Sicher war die Verbindung eine Zweckehe um eine Eigene Fraktion zu gründen, die Zeit scheint jedoch die Differenzen noch deutlich verschärft zu haben statt Sie zu überbrücken. Das dies in der Regionalpolitik zu solchen Auswüchsen führen kann ist mir unbegreiflich Frau Ecke geht es hier sicher ähnlich.

Fraktionsvorsitzender nicht Kritikfähig

Konstruktive Kritik an der Arbeit des Fraktionsvorsitzenden (erschien mehrmals ohne Unterlagen zur Fraktionssitzung, etc.) wurde von diesem zum Anlass genommen, die kritisierende Person in erheblichem Maße persönlich anzugreifen ……

Es hat leider eine Weile gedauert, bis die anständigen Mitglieder die Machtspielchen durchschaut hatten. Einige haben es leider nicht kapiert oder konnten sich nicht vorstellen, dass Menschen in Bezug auf Politik mit solchen Mitteln arbeiten und hatten ihren Austritt eingereicht.

Der Fraktionsvorsitzende ist laut der Homepage eberswalder-buerger.de Herr Andreas Wutskowski

Fazit

Ehrenamtliche politische Tätigkeit sollte Spass machen und nicht zu einer gesundheitsgefährenden Angelegenheit werden. Immerhin geht es hier nur um Politik und nicht um Millionenverträge, oder doch ??
Ich persönlich habe so etwas noch nie erleben müssen. Ich bin menschlich schwer enttäuscht und habe meine Lektion daraus gelernt. Ich kann jede politische Gruppierung nur davor warnen, sich mit diesen Personen einzulassen.

Wir als FW – Ortsverein wollen zukünftig wieder Sachpolitik machen und uns in aktuelle Themen einbringen – gemeinsam mit den Stadtverordneten, die ihren Wählerauftrag ernst nehmen, unabhängig welcher Fraktion sie angehören.

Dann bleibt zu hoffen das jetzt wieder Ruhe und Stabilität in die Arbeit der Freien Wähler in Eberswalde kommt – schließlich sind sie genau hierfür auch gewählt worden. Der Frust der Wähler über diese Zustände äussert sich auch in den Leserbriefen der MOZ am gestrigen Tag wo Wähler Ihrem Kandidaten Herr Banaskiewicz zu einem Wechsel zur Bürgerfraktion Barnim raten da Sie meinen das er hier seinen Wählerauftrag in einem stabilen Umfeld erfüllen kann.

Kursiv = ZITAT Heike Ecke

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Responses

  1. Ich war damals mehr als erstaunt, wie offen die FW gegenüber solchen „politischen Schwergewichtern“ war, die ja in der Vergangenheit auch schon mehr als unglücklich agiert haben.

    Dieses Problem war daher hausgemacht und der erhoffte Vorteil hat sich nunmehr als explosive Ladung entpuppt. Schade um die FW, die nun als Bürger-/Wählergemeinschaft auseinanderbrechen und dadurch ihre Wählerstimmen de facto auf „alte“ schon gescheiterte Politdinos weitergeben.

    Schade.

  2. Die FW waren und sind eine gute Idee. Dass da sofort mehrere U-Boote aufeinanderprallten und gleichzeitig versucht wurde, mit historischen Schriften und Bildern der Truppe ein etwas randlastiges Image überzuhelfen, während die Gründungsfiguren noch am Wahltag abserviert wurden, lässt allerdings auf feindliche Übernahme schließen. Dieser wich der stimmreichste FW-Kandidat Dr. Spangenberg durch Flucht in eine Fraktion der Fraktionslosen aus. Frank Banaskiewicz hielt es auch nicht lange aus bei den FW. Und die verbliebenen neuen Chefs setzten die Hahnenkämpfe offenbar noch weiter fort, nicht ohne zeitgleich noch zu versuchen, die sich gründende Landes- und Bundesebene der FW heillos zu verwirren durch Doppelgründungen und Namensstreitereien. Vor diesem Krieg flüchtete ein Teil des ehrenamtlichen Personals – und das steigert dann welchen Anteil in der Fraktionsarbeit? An den Früchten werden wir sie ja doch erkennen. Mal sehen, welche Erfolge die U-Boote in Landes- und Bundesebene der FW erzielen! Und wem nützt es? Da kannst Du wählen, was Du willst! Wir sollten es wie die Ägypter machen!

  3. hallo,

    meinem empfinden nach ist die regionale politik noch verwirrender und undurchsichtiger als die merkelpolitik – da oben weiss jeder ( fast jeder ) wer wem besticht oder noetigt nur in der reginalpolitik leider sehr selten oder wenn es zuspaet ist! denn die vetternwirtschaft und alten beziehungen aus der ddr-zeit sprich partei und die stasigenossen schieben sich nur hin und her und oft kommt es erst an das tageslicht weil jemand mal ausversehen eine regiopolitische interpretation gelesen hatte und ihm auffiel aha der …oder die jetzt auch hier ……………! also ball flachhalten und selbst seinen weg gehen ist besser als auf abgesprochene versprechen hoffen die nie beabsichtigt werden auch zuerfuellen! mein fazit – zensur und untreue blockieren unser wohlergehen – welches uns als mensch zusteht!
    dennoch wuensche ich allen die noch leben einen angenehmen 4.advent und eine gesegnete weihnacht.

    gglhg.

  4. Volle Zustimmung. Mich verwirrt auch, wenn von einigen Vertretern der Bürgerbewegung Sprüche kommen wie: „Mit welchem Thema könnten wir junge Leute für uns interessieren?“ Ja, wenn man selbst kein solches Thema hat, sollte man den Weg vielleicht frei machen für diejenigen, die bereits ein solches gemeinsames Thema mit ihrer Zielgruppe haben. Oder sich mit Organisationen zusammenfinden, in denen bereits auch Themen für junge Leute wahrgenommen werden. Auch solche wahlstatistischen Überlegungen wie: „Wenn rings um Deutschland soundsoviel Prozent konservative Parteien wählen und bei uns die CDU schon über die Mittellinie hinüber ist, dann würden wir mit der konservativen Karte eine Nische besetzen können.“
    Damit verfliegt doch die Wahrhaftigkeit, setzen sich Schauspieltalente durch, wird egoistisch statt bürgerfreundlich Politik betrieben. Wenn die uns auf Konservativ schauspielern können, dann schaffen sie das sicher bald auch bei anderen Themen. Eine Bürgerbewegung braucht vor allem eins: eine treue Basis. Und Treue zur Basis. Wenn die beiden Punkte stehen, ist sogar die Wahlkampferstattung Nebensache. Und dann besteht wenigstens die Chance, einmal ehrbare Politiker nach oben zu bringen. Wer sich schon vor dem Einzug in Lokalparlamente zum Mogeln verführen lässt, der wird weiter oben wohl auch nicht viel charakterfester sein. Also, liebe Bürgerbewegten: Augen auf! Ihr gehört nicht in eine Nische! Ihr seid die 99% mittendrin! Lasst Euch da bloß nicht weglocken durch U-Boote und Politzockertypen! Kämpft nicht um den Futtertrog im Parlament, sondern um Bürgeranliegen!


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