Verfasst von: Marc | 2. Juni 2009

Darf eine Wählergemeinschaft mit einer Partei eine gemeinsame Fraktion bilden?


Viele Bürger die eine Wählergemeinschaft gewählt haben haben dies getan weil Sie ebend keiner Partei Ihre Stimme geben wollten.  Nun ist meine Frage an diese Wähler muss eine Wählergemeinschaft grundsätzlich als Oposition zu den Partein fungieren oder ist es nicht sinnvoller mit Ihnen zusammen in einer Fraktion zu arbeiten um möglichst viele sachpolitische Ziele für die Bürger durchzusetzen. Was meine Sie?

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Responses

  1. Ich denke, jeder der sich politisch einmischt, egal ob in einer Partei, in einer Wählergemeinschaft, als Einzelkandidatzt,…, sollte für seine Wähler das beste Ergebnis in der politischen Arbeit erreichen. Dies kann man u.U. auch damit erreichen, dass man mit einer Partei in einer Fraktion zusammen arbeit.

    Das muss individuell bewertet werden.

    So, das war’s erstmal von mir

    Grüße

  2. @ Draesch das sehe ich persönlich ähnlich entscheident ist was hinten raus kommt für den bürger.

    Was sagt der rest der welt?

  3. Aus meiner Sicht wird Politikverdrossenheit häufig mit Parteiverdrossenheit vermischt. Bisher waren und sind Parteien die politikbestimmenden Elemente. Mit Entwicklung einer außerparteilichen (z.B. Bürgerbewegungen, …) Politikebene hoffen viele, dass eine grundsätzlich neue Politik entsteht.
    In heutigen Parteien (zumindest bei uns in der FDP) ist die Aufgeschlossenheit grundsätzlich sehr hoch, so sind im FDP-Stadtfraktionsbereich Eberswalde von fünf gewählten Stadtverordneten nur drei Parteimitglieder.
    Für uns ist es deshalb normal, Themen sehr offen anzugehen – natürlich haben wir liberale Grundsätze, die sind aber keineswegs nur bei FDP-Mitgliedern vorhanden, sondern bei vielen aktiven Bürgerinnen und Bürgern Grundlage des Denkens und Handelns. Und insbesondere auf kommunaler Ebene stehen Sachthemen auf der Tagesordnung, parteipolitisches Geplänkel gibt es kaum.
    Fazit: „Partei“ ist nichts Schlimmes. In Parteien gibt es auch nur Menschen, die ihren und unseren Zielen folgen, es gibt nette Leute und solche, mit denen man nicht zusammenarbeiten möchte! Das wird in anderen (nichtparteilichen) Verbindungen genauso sein.

  4. Ich glaube sogar fest daran, dass so etwas sehr gut für die Politik ist. Somit werden Parteien noch mehr mit Bürgerinformationen und ihren Bedürfnissen konfrontiert und fließen dadurch in die Parteipolitik mit ein.

    Daher wird in der Summe wahrscheinlich wirklich mehr für den Bürger erreicht.

    Aus der Praxis kann ich nur sagen, dass es bei uns in der Fraktion in dieser Konstellation wirklich sehr gut läuft.


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