Verfasst von: Marc | 1. April 2009

Bürgerhaus Eberswalde – eine sinnvolle Investition?


Etwas untergegangen ist die öffentliche Disskusion zu diesem Thema zur Zeit.  Daher will ich es gern wieder in Gespräch bringen.

Worum geht es ?

Das alte Schulgebäude in der Puschkinstraße soll für 3 Mio. Euro saniert werden Eigenanteil der Stadt sind 750 000.- €

Hier sollen dann Vereine und soziale Träger Platz für Jugendclubs ,Kitas ,Büros und andere soziale und Kulturelle Tätigkeiten finden. Ansich klingt das ja alles recht gut. Diese Träger haben zum Teil ja bereits Räumlichkeiten in Eberswalde zur Verfügung was soll die Zentralisierung denn hier nun für einen Vorteil bringen?

Wie hoch sind die Folge-Kosten ?

Die Sanierung sind einmalige Kosten und durchaus zu vertreten, leider gibt es keine Zahlen was die Betriebskosten  angeht und ob eine Vollvermietung gewährleistet ist (Vorverträge oder Änliches) .

Ich habe nun Bedenken das hier vieleicht wieder ein Kostenfaktor entsteht der den Haushalt dauerhaft belastet und dann sehe das im Jahr 2011 mehr als 2 Mio laufende Kosten gespart werden müssen um einen ausgeglichenen Haushalt zu gewährleisten.

Diese Einsparungen werden sicher auch genau diese Vereine und sozialen Träger treffen und können diese sich dann die Anmietungen noch leisten?

Alles Faktoren die kritisch betrachtet werden sollten.

Was meint Ihr?

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Responses

  1. Ich bin mir nicht sicher ob es sich bei dem Objekt um das Backsteingebäude neben dem grün angestrichenen Zahnartzt und dem Sportgeschäft handelt.

    Ist dem so, gab es dort schon mal einen Jugendclub, der das Gebäude vor ca. 2 Jahren verlassen musste. Sie wurden in die Dankelmannstraße umgezogen. Und mussten dort glaube ich voriges Jahr wieder ausziehen. Wo sich der Jugendclub jetzt befindet weiss ich nicht.

  2. Ich hoffe das passt in das Thema :

    Wir brauchen in der Eberswalder Innenstadt Freiräume. Das bedeutet Orte zu schaffen, die in erster Lienie nicht Kommerziell genutzt werden. Diese Orte sollen den Bürgern die Möglichkeiten bieten selbst aktiv und kreativ zu werden und Stadtleben zu gestalten.

    Ich denke abgesehen von einer Grundlegenden Sanierung die über die Stadt laufen kann (aber nicht muss) sollte das Projekt soziales Zentrum Puschkinstraße über Interessengruppen Finanzieren.

    Dies könnte verschiedene Möglichkeiten miteinschließen.

    Würde die Stadt das Eigentum des Objektes in eine Vereinsträgerschaft überführen würden die Kosten für Grundstückssteuer entfallen.

    Man könnte auch bei bestimmten Firmen wie der Stadtreinigung anfragen, ob sie bereit sind für diesen Gemeinützigen Zweck den Müll umsonst abzuholen. Im Gegenzug würde sich der Verein aber auch verpflichten, streng Müll zu trennen und darüber bewust die Müllmenge verringern.

    Ich denke man kann den Bürgern so ein Zentrum schon schmackhaft machen. Gerade unter der Prämisse, dass sie selbst aktiv werden Müssen um etwas zu bewegen. Viele Menschen sind in Ihrem Gebiet FAchkräfte. Aber Sie haben keine Arbeit. Sie könnten wichtige Sanierungsarbeiten anleiten. So könnten zum Beispiel auch Junge Menschen ohne Momentane Zukunftsperspektive in das Projekt miteinbezogen werden. Ich würde einen allgemein sozialen Charakter des Projektes von anfang an betonen.

    So können wir viel Geld Sparen. Und für einen Guten Zweck finden sich doch oft Sponsoren. So kann auch Material Billiger zur Verfügung gestellt werden.

    Im Fazit möchte ich sagen : Die Idee dieses Objekt zu nutzen gefällt mir ausserordentlich gut. Ich möchte aber verhindern, dass das ganze Projekt starr und unflexibel wird und viel Geld kostet. Wenn die Stadt sich nur durch ringen kann das Haus abzuschreiben und in eine freie Trägerschaft zu übergeben, sind die ersten Schritte getan.

    Bei Fragen bin zu erreichen unter

    freitraum@pisem.net

  3. Ich habe schon einen Artikel zu dem Thema verfasst, den ich eigentlich in der Studentenzeitung abdrucken wollte. Nur hat sich diese nun schon zum zweiten Male dagegen entschieden meine Artikel zu drucken.

    In Anbetracht der Brisanz der Situation für mich unverständlich und in diesem Sinne sende ich meine besten Empfehlungen an die verantwortliche Chefredakteurin Juliane Wittig. Sie ist keine Studentin sondern arbeitet als Abgesandte für die Öffentlichkeitsarbeit der Fh Eberswalde. Sie sorgt für eine Zensur der Studentenzeitung in dem Sie politisch brisante Themen nicht drucken lässt.

    Wenn Jemand interesse hat den Artikel zu lesen oder zu drucken: einfach Emailschreiben:

    Email : an freitraum@pisem.net

  4. PS : An den Admin: kann sein das der letzte Teil hier nicht rein passt. Ich hab mich geärgert, dass Sie (Frau Wittig) Texte die von der Redaktion gewollt werden einfach ablehnt und das ohne etwas dazu zu sagen. Augenscheinlich aus politischen Gründen. Nun was das für eine Politik ist, die Eigeninitiative unterbindet können wir uns denken.

    Beste Grüße Georg Singelnstein, Eberswalde

    Und tut mir Leid wegen der Rechtschreibung bin Legastheniker


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