Verfasst von: Marc | 13. März 2009

Amoklauf – eine Abrechnung mit der ignorannten Gesellschaft also uns allen


Was bewegt Meschen zu solchen Taten? Schnell sind wir bei Schuldzuweisungen. Videospiele, die Medien und Rockmusik sind hier die erste Adresse. Aber sollten wir uns nicht fragen warum es immer mehr deprimierte, frustrierte und perspektivlose Menschen es unter uns gibt. Verschärfung von Waffengesetzen indizierung von Meden und Verbote von Computerspielen sind doch ein herumdoktorn an Symthomen.

Um die Ursachen zu bekämpfen müssen wir uns alle an die eigne Nase fassen. Längst sind uns Dinge wichtiger als Menschen. Die Verantwortung für die Mitmenschen in unserer Umgebung tragen wir. Das Leben wird immer schneller und unsere Terminkalender immer voller mit Dingen die wir effizient abarbeiten.

Zeit für unsere Nächsten haben wir kaum noch obwohl wir unsere gesamte Kraft aufbringen zu priorisieren, zu deligieren und unser Leben in Prozesse zu zerlegen. Wir leben in einer Diktatur der Uhr. Aber wie sieht es mit unserem Kompass aus. Für was leben wir eigentlich für möglichst viele abgehakte Aufgaben auf unserer Agenda.

Nächstenliebe wird schon in der Biebel gepredigt, doch hierfür fehlt uns die Zeit. Hier müssen wir unsere Lebensführung grundsätzlich überdenken jeder für sich und dann auch konsequent danach handeln. Wenn Meschen wieder wichtiger sind als Dinge. Wenn wir die Zeit nehmen die Menschen in unserem Umfeld zu unterstützen und vor Frust und Leid zu schützen können wir und davon bin ich überzeugt diese Ursachen bekämpfen.

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Responses

  1. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie „unsere“ Politiker immer wieder gleich alle möglichen Gesetze verschärfen wollen, wenn so etwas passiert. Aber sie schaffen es nicht, die Einhaltung der Gesetze abzusichern und zu kontrollieren. Das bedeutet für mich eigentlich, absolute Ignoranz vor dem, was tatsächlich notwendig ist.

    Nächstenliebe wird in der Bibel gepredigt, doch entwickelt sich unsere Gesellschaft – trotz aller Verbundenheit des Staates mit den Glaubensgemeinschaften – weiter weg davon und entwickelt die Ellenbogengesellschaft weiter.

    Ähnliches gilt in der Kommunalpolitik im Land Brandenburg oder gar in der Landespolitik selbst. Keiner gönnt dem anderen Lager auch nur ein Quentchen Anerkennung oder gar Unterstützung. Zeit wird’s.

  2. Das könnte dich interessieren: ein Vorschlag für einen offenen Brief an Medien, Politik und Eltern.

    http://arm.in/1tU

    Viele Grüße

    Deef


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