Verfasst von: Marc | 11. Februar 2009

enorme Bürokratie – behindert den Erfolg bei den Kernaufgaben


Ja, das ist eine Gewissheit.  Vor allem bei Tätigkeiten im sozialen Bereich ist mir das in letzter Zeit so richtig bewusst geworden. Gut 30% bringt man hier mit dem Berichtswesen, dem Schreiben von Anträgen und Konzepten zu, darüber hinaus sind noch diverse Termine warzunehmen. Das macht bei einer 40 Stunden Arbeitwoche 28 Stunden Arbeit an der Kernaufgabe. Das muss optimiert werden. Der Kontrollsucht der Politik und der Verwaltung im Barnim muss hier entgegengewirkt werden.

Wenn das nächste verwarloste Kind zu Tode kommt weil der Mitarbeiter im Jugendamt einem Verdachtfall nicht nachgehen kann, da er einen dringenden Bericht schreiben musste statt sich um seine Kernaufgabe zu kümmern, ist das Geschrei wieder groß irgendein Kopf muss rollen obwohl das Problem systhemisch ist. Und hinterher müssen noch mehr Berichte geschrieben werden, das dies nicht noch einmal geschieht.  Paradox.

Wir sollten die Stellen hier personell kompetent besetzen und die Leute dann ihre Arbeit machen lassen, statt diese mit der Kontrollwut und Bürokratie an Ihrer Kern-Arbeit zu hindern. Hier müssen dringent Prozesse optimiert werden.

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